Maschinenversicherung für Leihgeräte

Maschinenversicherung für Leihgeräte

Mieten Sie als Unternehmer Baumaschinen oder andere fahrbare Geräte, berechnet Ihnen der Verleihbetrieb in der Regel neben den Mietkosten auch noch Kosten für den Abschluss einer Maschinen-Kasko-Versicherung.

Diese zusätzlichen Versicherungskosten summieren sich im Laufe eines Jahres, je nach Mietaufkommen, schnell auf mehrere Tausend Euro. Darüber hinaus gelten, je nach Anbieter, in einem etwaigen Schadensfall Selbstbehalte von bis zu 4.000 Euro,  die zusätzlich von Ihnen an den Verleiher zu entrichten sind. Schnell können so auf ein ganzes Jahr gerechnet zusätzliche Kosten im fünfstelligen Bereich zusammenkommen.

In einem Schadensfall werden die erforderlichen Reparatur­kosten oder – im Totalschadensfall – auch die Wiederbeschaffungskosten einer gleichwertigen Maschine abzüglich der vereinbarten Selbstbeteiligung erstattet.

Der Beitrag für diese Versicherung richtet sich nach den Mietkosten eines Jahres und beträgt bei einem jährlichen Mietaufwand von rd. 70.000 Euro in der Regel nicht mehr als 1.000 Euro p. a.

Sprechen Sie uns an! Wir erstellen Ihnen gerne ein
entsprechendes Angebot.

Unser Tipp:

Schließen Sie selbst eine Maschinen-Voll-Versicherung für gemietete Arbeitsmaschinen ab!

Versicherungsschutz besteht dann für alle unvorhergesehen eintretende Schäden, insbesondere durch

  • Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit, Böswilligkeit
  • Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler
  • Zerreißen infolge Fliehkraft, Kurzschluss, Überlastung, Fremdkörper,Über- oder Unterdruck, Wassermangel in Dampferzeugern, Versagen von Mess-, Regel- oder Sicherheitseinrichtungen
  • Sturm, Frost, Eisgang
  • Feuer und Diebstahl

Hoverboard

Hoverboard

Klein, schnell, wendig: Hoverboard’s sind vor allem bei der Jugend super hip, auf Youtube das Thema und das Trend­gerät aus den USA soll nun auch den europäischen Markt erobern.

Das sollten Sie unbedingt über den Gebrauch von Hoverboard’s wissen:

Es gelten die allgemeinen Bestimmungen der StVZO und FZV, sofern die bauartbedingte  Höchstgeschwindigkeit mehr als 6 km/h beträgt. Da diese Fahrzeuge konstruktionsbedingt die Zulassungsvorschriften über Sitz, Lenkung, Bremsen, Beleuchtung, Spiegel etc. nicht erfüllen können, dürfen diese Boards daher nur im abgegrenzten nichtöffentlichen Verkehr bewegt werden.
Ansonsten droht eine Geldbuße und 1 Punkt.

Die angebotenen Elektro-Boards haben eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit über 6 km/h und müssen pflichtver­sichert werden.

Eine solche Versicherung wird jedoch derzeit auf dem Versicherungsmarkt leider nicht angeboten. Wer dennoch im öffentlichen Verkehr fährt, macht sich strafbar nach § 6 PflVersG! Das Führen eines solchen Kraftfahrzeugs setzt außerdem eine Fahrerlaubnis voraus. Da dem Gesetzgeber diese Boards bei der Definition der Fahrerlaubnisklassen nicht bekannt waren, ist es schwierig, die konkrete Fahrerlaubnisklasse zu bestimmen.

Die Boards könnten nach dem Gesetzeswortlaut sowohl unter die Kraftrad-Klassen AM, A1, A2, A, aber auch unter die Pkw-Klasse B fallen. Wer ohne die erforderliche Fahrerlaubnisklasse und trotz Verbotes die Boards im öffentlichen Straßenraum benutzt, begeht zusätzlich eine „Straftat“ nach § 21 StVG (Fahren ohne Fahrerlaubnis).

Wie kann man ein Hoverboard versichern?
Derzeit lässt sich ein Hoverboard nicht über die Kfz-Haftpflichtversicherung versichern. Grund dafür ist, dass es keine Zulassung und somit Kennzeichen dafür gibt. Aber auch über die allgemeine Haftpflicht (z.B. Pri­vat-Haft­pflicht-Ver­siche­rung) fehlt jede Möglichkeit des Versicherungsschutzes. Wer also mit dem Hoverboard unterwegs ist und einen anderen schädigt, muss für den Schaden selbst aufkommen.

Fazit: Ungeachtet des Führerscheinthemas und der
sich hieraus ergebenden Folgen bleibt festzuhalten: Schäden, die beim Betrieb des Hoverboard verursacht werden, sind momentan generell nicht versicherbar. Sach- oder Personenschäden muss der Fahrer daher aus eigener Tasche erstatten.

Schäden durch Terroranschläge

Schäden durch Terroranschläge

Immer mehr Terroranschläge, zuletzt in Brüssel, Paris, Kopenhagen sowie in größeren Städten in der Türkei haben das Thema der Terrorversicherung wieder mehr in den Blickpunkt gerückt. Im Rahmen der Feuer- und FBU-Versicherung sind derartige Schäden bei Versicherungssummen bis 10 Mio. Euro mitversichert, bei Verträgen bis 25 Mio. Euro können diese auf Antrag gegen Mehrprämie in aller Regel eingeschlossen werden. Bei Risiken mit einer Versicherungssumme über 25 Mio. Euro besteht die Möglichkeit, diese im Rahmen einer Terrordeckung separat abzusichern.

Hierzu wurde nach den Terroranschlägen vom 11.09.2001 der Spezialversicherer Extremus Versicherungs-AG gegründet, der von einer größeren Anzahl namhafter Industrieversicherer getragen wird. Dieser stellt in einem Schadensfall die ersten 2 Mrd. Euro zur Verfügung. Im Rahmen einer Staatshaftung stellt die Bundesregierung weitere 8 Mrd. Euro zur Verfügung, sodass insgesamt Schäden bis zu 10 Mrd. Euro abgedeckt werden können, die auf das Einzelrisiko auf 1,5 Mrd. Euro begrenzt sind. Diese Vereinbarung wurde erst jüngst wieder bis 2019 verlängert.

Durch die aktuellen Anschläge hier in Europa ist dieses Thema wieder präsenter geworden. Experten sind sich einig, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch in Deutschland derartige Anschläge erfolgen werden. Deshalb sollte jedes Unternehmen prüfen, ob und welche Gefahr für einen Terroranschlag bestehen kann. Eine besondere Gefährdung ist sicherlich für Unternehmen der Rüstungsindustrie und deren Zulieferer, Unternehmen der Medienbranche, größere Handelsunter­nehmen sowie Objekte mit großen Menschenmengen wie Flughäfen, Bahn­höfen, Hallen und Stadien gegeben. Aber auch alle anderen Unternehmen sollten dieses Thema analysieren, da bei einem größeren Schadenereignis die Existenz des Unternehmens gefährdet sein kann.

Für weitere Auskünfte sowie ein Angebot steht Ihnen unsere Sachabteilung und Ihr zuständiger Firmenberater gerne zur Verfügung.

Betriebliche Krankenversicherung

Betriebliche Krankenversicherung gewinnt an Bedeutung

Das Thema betriebliche Krankenversicherung erscheint derzeit regelmäßig in den Schlagzeilen der Fachpresse und steht bei vielen Unternehmen im Fokus ihrer strategischen Überlegungen.

Für Arbeitgeber ist die Gesundheit der Mitarbeiter ein wichtiger Faktor. Die betriebliche Krankenversicherung bietet den Firmen eine Möglichkeit, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu erhalten, mögliche Versorgungslücken zu schließen und sich damit aktiv um das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter zu bemühen. Der demografische Wandel führt dazu, dass immer mehr ältere Menschen im Berufsleben stehen. Zudem nehmen im Alter krankheitsbedingte Beschwerden zu. Es lohnt sich, vermehrt in die Gesundheit der Belegschaft zu investieren. Eine betriebliche Krankenversicherung ist hierfür das ideale Instrument. Mit flexiblen Gesundheitsbausteinen können Krankenausfallzeiten gesenkt und die Leistungsfähigkeit von Unternehmen langfristig gesichert werden.

Auch die Belegschaft hat etwas davon: Die Mitarbeiter genießen eine hochwertige medizinische Versorgung – das ist direkt erlebbar und sorgt für finanzielle Entlastung. Die Unternehmen motivieren und binden damit gutes Personal, bieten neuen Mitarbeitern einen echten Mehrwert und steigern insgesamt die Attraktivität als Arbeitgeber.

Mit frei kombinierbaren Gesundheitsbausteinen bieten Unternehmen ihren Mitarbeitern ein flexibles Belohnungssystem. Versicherbar sind ganze Belegschaften oder festgelegte Mitarbeitergruppen. Ab 10 Mitarbeiter können dabei die einzelnen Bausteine nach Bedarf zusammen gestellt werden.

Sprechen Sie uns an.
Unsere Firmenkundenberater im Bereich Versorgungs-Management beraten Sie gerne ausführlich und finden gemeinsam mit Ihnen die vorteilhafteste Lösung für Ihr Unternehmen.

Die Vorteile im Überblick:

  • Gesunderhaltung der Belegschaft und Senkung der Krankheitskosten
  • Imagegewinn des Unternehmens
  • Steigerung der Produktivität durch gesunde und motivierte Mitarbeiter
  • Beiträge sind Betriebsausgaben
  • Unternehmen zeigen Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern und steigern ihre Attraktivität als Arbeitgeber
  • Flexible Zusammenstellung der Gesundheitsbausteine
  • Geringer Verwaltungsaufwand

Die Vorteile für die Mitarbeiter:

  • Keine Gesundheitsprüfung, keine Wartezeiten
  • Direkt verfügbare Leistungen
  • Beiträge entrichtet der Arbeitgeber
  • Sofort erlebbarer Mehrwert
  • Ausgleich von Versorgungslücken in der gesetzlichen Krankenversicherung; beispielsweise bei der Zahnver­sorgung oder Krankenhausaufenthalten
  • Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung
  • Gesundheitstelefon rund um die Uhr

Digitalisierung – Heute in eigener Sache

Digitalisierung - Heute in eigener Sache

Nachdem wir lange Zeit mit dem Thema Digitalisierung zurückhaltend umgegenagen sind, werden wir nun durch unsere Kunden und Versicherungsgesellschaften geradezu aufgefordert, den Weg der Digitalisierung nachhaltig zu verfolgen.

Zurzeit fangen die ersten Versicherungsgesellschaften an, Nachträge oder Versicherungsscheine nur noch in digitaler Form zu übersenden. Dies gilt ebenso für jährliche Rechnungen.
Der Vorteil in dieser digitalen Bearbeitung liegt darin, dass sowohl die Übersendung als auch Verarbeitung rein technisch vorgenommen werden kann. Die Sortierung und Verwaltung von Papier entfällt und davon profitiert auch unsere Umwelt.

Viele Kunden haben bereits ihre Systeme umgestellt und erhalten schon heute Dokumente, Rechnungen und auch Schriftwechsel nur noch in digitaler Form. Da wir überwiegend positive Rückmeldungen von den betroffenen Kunden für diese geänderte Vorgehensweise erhalten haben, möchten wir Ihnen auf diesem Weg ebenfalls eine Umstellung anbieten. Hierfür übersenden Sie uns bitte die von Ihnen gewünschte E-Mail-Adresse an: digitalkommunikation@vohrer.de

Zunächst werden wir an die von Ihnen angegebene Adresse eine Test E-Mail versenden. Mit dieser fragen wir dann auch, ob neben Rechnungen/Dokumente auch Fragebögen digital versendet werden sollen. Sobald hier eine positive Rückmeldung erfolgt, wird Ihre Adresse bei uns entsprechend hinterlegt. Sie werden dann künftig die gewünschten Unterlagen nur noch per E-Mail als PDF-Datei erhalten.

Fragen zu diesem Verfahren beantworten wir jederzeit gerne, wobei auch Ihre Kundenbetreuer entsprechende Kenntnis zu diesem Sachverhalt haben.

Revision der Sprinkleranlagen

Revision der Sprinkleranlagen

Die durch den Verband der Sachversicherer (VdS) abgenommenen Sprinkleranlagen müssen jährlich von den Mitarbeitern des VdS in Form einer Revision geprüft werden. Bei der Erstabnahme der Sprinkleranlage werden Schutzgrad und der resultierende Rabatt auf die Feuerversicherung festgestellt. Mit der jährlichen Revision wird dann geprüft, ob der gewährte Rabatt der Höhe nach weiterhin berechtigt ist und ob Wartungsmaßnahmen normgerecht durchgeführt werden. Diese jährliche Revision der Sprinkleranlage ist auch in den Versicherungsbedingungen verankert und somit Voraussetzung für den uneingeschränkten Versicherungsschutz.

In früheren Zeiten haben die Mitarbeiter des Verbandes der Sachversicherer sich wiederkehrende Kontrolltermine vermerkt und eigenständig die jeweiligen Versicherungsnehmer auf die Fälligkeit angesprochen. Zwischenzeitlich hat sich die Zahl der in Deutschland verbauten Sprinkleranlagen stark erhöht, was gleichbedeutend auch zu erhöhtem Prüfaufwand führt. Durch die starke Auslastung kommt es nun vor, dass der VdS Sie nicht mehr eigenständig auf fällige Kontrollen anspricht, sodass eine Aufforderung durch den Versicherungsnehmer zu erbringen ist.

Da diese Aufforderung auch nachweisbar sein sollte, müsste dies zwingend in schriftlicher Form erfolgen, z. B. per Einwurf/Einschreiben.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Revision der Sprinkleranlage um eine vertragliche Obliegenheit handelt, die bei Verletzung immer Sanktionen in einem möglichen Schadenfall nach sich ziehen kann.

Gebäudeversicherung – Nutzung als oberste Pflicht

Gebäudeversicherung –
Nutzung als oberste Pflicht

Der Schutz einer Gebäudeversicherung setzt in aller Regel auch die ständige Nutzung des Gebäudes voraus.

Was ist darunter zu verstehen?

Steht ein Objekt leer, muss der Versicherer darüber informiert werden. Auch dann, wenn das Gebäude z. B. unbewohnt ist, aber unter der Woche regelmäßig Renovierungsarbeiten vorgenommen werden. Es handelt sich versicherungstechnisch dennoch um einen Leerstand.

Ein Gebäude, das nicht genutzt wird, ist aus Sicht des Versicherers anderen Risiken ausgesetzt. So kann z.B. Leitungswasser über einen längeren Zeitraum unbemerkt austreten, aber auch Schäden durch Vandalismus sind möglich.

Im Winter gelten dann zudem bei Leerstand sogar besondere Pflichten. Es muss dann neben regelmäßigen Kontrollen auch dafür gesorgt werden, dass die versicherten Räume ausreichend beheizt sind oder die wasserführenden Leitungen entleert werden.

Es handelt sich um sogenannte Obliegenheiten oder Sicherheitsvorschriften wie sie praktisch in allen Versicherungsverträgen zu finden sind. Im Übrigen gelten diese Regelungen für alle Gebäudearten, wie Ein- oder Zweifamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und auch Gewerbeimmobilien.

Denken Sie also bitte daran uns über jegliche Nutzungsänderung, im gewerblichen Bereich auch über Mieterwechsel, zu informieren. Ihr Betreuer und unsere Fachabteilungen wissen genau welche Änderungen Ihrem Versicherer mitgeteilt werden müssen um vollen Versicherungsschutz zu gewährleisten.

Sprechen Sie uns bei Fragen einfach an!

Die Nachfrage nach Schließfächern bei Banken wächst

Die Nachfrage nach Schließfächern bei Banken wächst -
Eine Versicherung ist sinnvoll!

Das steigende Interesse an Bankschließfächern hat mehrere Ursachen.

Die Zinsen sind niedrig, Banken verlangen immer mehr Gebühren, die Angst vor „Minuszinsen“ wächst und viele suchen vermeintlich krisensichere Geldanlagen. Aus Furcht vor einem Wirtschaftsabschwung wird Gold gekauft, aber auch Schmuck, seltene Münzen, Kunst und sonstige Wertsachen.

Die Zahl von Wohnungseinbrüchen stieg im Vergleich 2016 zum Jahr 2015 deutschlandweit um rund 10%.

Jedoch lauern nicht nur im Eigenheim Gefahren. Auch in Schließfächern können Wassereinbrüche und Brände Wertsachen vernichten oder Kriminelle können Tresorräume aufbrechen oder sich betrügerisch Zutritt verschaffen.

Hier einige Beispiele aus der Presse:

2008 Panzerknacker haben auf dem Kurfürstendamm den Banktresor und etwa die Hälfte der 500 Schließfächer einer Filiale der Commerzbank aufgebrochen und leergeräumt.

2009 Ein unbekannter Mann hat ein Schließfach angemietet – unter Vorlage eines gefälschten Passes, wie sich später herausstellte. Am Tag der Anmietung erschien der Mann noch ein zweites Mal in der Bank. Diesmal in Begleitung zweier weiterer Männer mit einer großen Sporttasche. Ein Bankangestellter führte die drei Männer in den Tresorraum und schloss mit seinem Schlüssel das erste Schloss des angemieteten Schließfaches auf. Danach begab er sich wieder in den allgemeinen Kundenbereich im Erdgeschoss. Die drei Männer machten sich daraufhin flugs ans Werk und brachen diverse Schließfächer auf.

2013 Böses Erwachen für rund 300 Schließfach-Besitzer bei der Volksbank-Filiale Berlin-Steglitz. Nach dem spektakulären Überfall der Tunnelgangster sind ihre Wertsachen weg. Die Räuber haben einen 45 Meter langen Tunnel in den Tresorraum gegraben und haben 1/3 der vermieteten Schließfächer ausgeräumt. Die Betroffenen blieben auf dem Schaden sitzen, sofern Sie nicht selbst für geeigneten Versicherungsschutz gesorgt haben.

2016 Die Beute von dem gefassten Täter, der mit einem Brecheisen vier fremde Bankschließfächer einer Bank in Tempelhof aufgebrochen hatte, ist bis heute nicht gefunden worden.

2016 Hannover – Ein Bankfilialleiter soll mit dem Täter gemeinsam die Tat geplant haben. Einem nicht eingeweihten Mitarbeiter der Filiale wurde eine Pistole an den Kopf gehalten und gezwungen, die Tresornummer einzugeben. Die Männer erbeuteten fast eine halbe Million Euro.

Bankschließfächer sind hoch im Kurs und unterliegen dem Bankgeheimnis. Außer dem Nutzer selbst erfährt niemand was dort lagert. Schließfachbesitzer sollten jedoch genau dokumentieren, was im Schließfach aufbewahrt wird. Die genaue Summe von Bargeld ist im Schadenfall schwer nachzuweisen.

Fotos, Kaufbelege und auch Zeugen können wichtig sein, um gegenüber der Bank oder Versicherung im Fall der Fälle belegen zu können, was sich im Schließfach befand.

Wird ein Bankschließfach ausgeraubt, übernimmt die Bank den Schaden nicht automatisch. Die Bank haftet bei Verletzung von Obhuts- und Aufklärungspflichten sowie bei unzureichenden Sicherungsmaßnahmen des Tresorraums. Bei Anmietung des Bankschließfaches ist darauf zu achten, dass eine Versicherung im Mietpreis enthalten ist und ggf. auch Bargeld versichert gilt. Wenn nicht, sollten Sie selbst für Versicherungsschutz sorgen.

Wir empfehlen eine Bankschließfachversicherung mit folgendem Versicherungsschutz:

  • Feuer
  • Einbruchdiebstahl / Raub
  • Leitungswasser
  • Sturm/Hagel
  • Elementar
  • Innere Unruhen
  • Unbenannte Gefahren

Der Jahresbeitrag liegt bei 0,80 %o aus der Versicherungssumme, mindestens € 30,00, zzgl. 19 % Versicherungsteuer.

Bei einer Versicherungssumme von z.B. € 100.000 würde somit ein Jahresbeitrag von € 95,20 zzgl. 19 % Versicherungssteuer berechnet.

Eine Alternative ist die eigene Hausratversicherung. Jedoch ist zu beachten, dass nicht jede Hausratversicherung diese Leistungen beinhaltet. Es gibt Einschränkungen zu den Entschädigungsgrenzen für Wertpapiere, Bargeld, Schmuck usw.

Sprechen Sie uns an, wir helfen gern.

Die heutige Gefahr ist digital – Cyberversicherung

Die heutige Gefahr ist digital –
Cyberversicherung

Die Bedrohungen aus dem Internet nehmen rasant zu. Mit Cyberversicherungen können sich Unternehmen gegen die Folgen eines Hackerangriffs schützen. Warum sich der Abschluss einer solchen Police lohnt und welche Risiken damit abgedeckt werden können erfahren Sie hier:

Viele Angriffe setzen auf die „Schwachstelle Mensch“

Beispiel:

Auf dem Parkplatz eines mittelständischen Unternehmens findet ein Mitarbeiter einen USB-Stick. Neugierig schließt er das Gerät an seinen Arbeitsplatzrechner an. Damit schnappt die Falle zu: Unbemerkt installiert sich eine Spionagesoftware auf dem Computer und breitet sich von dort aus in der gesamten Unternehmens-IT aus.

Unglaublich? Keineswegs. Sicherheitsforscher der Universitäten Illinois und Michigan legten 2016 an markanten Stellen USB-Sticks als Köder aus. Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte wurden geöffnet. Das zeigt, wie groß die Gefahr ist, dass Unternehmen Opfer von Cyberkriminalität werden. Die Schäden können immens sein.

Treffen kann es jeden: Großkonzerne ebenso wie kleine Mittelständler. Lange Zeit haben gerade kleine Unternehmen geglaubt, dass sie unter dem Aufmerksamkeitsradar der Cyberkriminellen herfliegen könnten. Doch das stimmt nicht. Zum einen, weil es für Cyberkriminelle natürlich verlockend sein kann, gerade nach solchen Unternehmen zu suchen, deren Sicherheitsniveau schon aus Kapazitätsgründen nicht so hoch ist wie das großer Konzerne. Zum zweiten aber auch, weil viele Cyberattacken gar nicht gezielt erfolgen, sondern als Massenangriffe nach dem Schrotflintenprinzip. WannaCry ist dafür ein gutes Beispiel. Ein Virus wird viral verbreitet und wo er sich festsetzt, ist gar nicht vorhersehbar.

Die Schäden eines solchen Angriffs können ein Unternehmen hart treffen. Für ein mittelständisches Produktionsunternehmen bedeutet dies in der Regel einen Umsatzausfall, Vertragsstrafen durch verspätete Lieferungen und Kosten für Sachverständige. Der Gesamtbetrag kann, je nach Durchdringung, durchaus mehrere 100.000 EUR betragen.

Wie können Ihnen Cyberversicherungen helfen

Zusätzlich zu den monetären Leistungen bieten viele Versicherer ihren Kunden ein umfassendes Servicepaket. Gerade für mittelständische Unternehmen, die nur über begrenzte IT-Ressourcen verfügen, kann sich die Unterstützung eines erfahrenen Spezialisten im Krisenfall schnell bezahlt machen, denn was macht ein Mittelständler, der am Wochenende plötzlich feststellt, dass sein Unternehmen gehackt worden ist? Was tut er, wenn er seine zuständigen Experten nicht erreichen kann bzw. besitzt dieser das notwendige Know-how und die notwenige Technik zur Abwehr/Beseitigung des Angriffs?

Die meisten Versicherer bieten für solche Fälle Hilfe über eine Schadens-Hotline an, die an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbar ist. Auch für die Rettung von Daten, den Umgang mit den Behörden oder Krisenkommunikation stehen Spezialisten zur Verfügung, die den betroffenen Unternehmen im Notfall helfen.

Die Servicepakete enthalten, je nach Unternehmensgröße standardisiert, die Kosten für:

  • Computer-Forensik
  • Anzeige und Bekanntmachung von Datenrechtsverletzungen
  • Krisenmanagement- und PR-Maßnahmen
  • Datenwiederherstellung
  • Freistellung oder Abwehr von Ansprüchen Dritter
  • Betriebsunterbrechung

Für Sie stellt sich eventuell noch die Frage, ob viele der Cyberrisken nicht schon von anderen Versicherungen wie etwa der Betriebshaftpflicht mit abgedeckt werden. Tatsächlich enthalten viele Policen Bausteine, die Unternehmen gegen finanzielle Folgeschäden einzelner IT-Risiken absichern. Einen zeitgemäßen Cyberschutz aber können diese nicht ersetzen.

Fazit: Die Bedeutung der IT-Sicherheit für Unternehmen nimmt weiter zu. Cyberversicherungen sollten ein wichtiger Baustein des Sicherheitskonzepts Ihres Unternehmens sein. Ein Allheilmittel zum Schutz vor Cyberrisiken sind sie jedoch nicht. Vielmehr müssen Sie selbst sicherstellen, dass Ihre Sicherheitstechnik auf dem neuesten Stand ist und alle Mitarbeiter die Sicherheits- und Verhaltensregeln kennen und einhalten.

Sie haben Fragen oder wünschen ein Angebot? Ihr Betreuer steht Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Drohnen – ein unterschätztes Risiko

Drohnen – ein unterschätztes Risiko

Drohnen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und auch die Einsatzbereiche werden immer vielfältiger. Neben der Nutzung als reines Hobby-Flug- und Film-Objekt findet die Drohne auch im gewerblichen Bereich häufig Anwendung, beispielsweise in den Bereichen

  • Vermessung und Planung
  • Fotografie, z. B. Landschaftsaufnahmen
  • Handwerk und Bau
  • Technische Kontrolle, z. B. von Hochspannungsmasten und Gebäuden.

Gleichzeitig steigt die Anzahl der Unfälle, die durch Drohnen verursacht werden: Stürze auf Autos und Gebäude, Personenschäden und auch die Gefährdung des Flugverkehrs sind keine Seltenheit.

Wer diese Fluggeräte einsetzt, sollte sich daher zuvor im Klaren darüber sein, welche Auflagen es bei der Nutzung von Drohnen zu beachten gibt und welche weitreichenden und kostspieligen Konsequenzen die Nichtbeachtung dieser Regelungen haben können.

Damit Sie im Falle eines durch die Drohne verursachten Schadens keine böse Überraschung erleben, möchten wir Sie auf die wichtigsten Punkte hinweisen:

Jede Drohne, egal wie klein und leicht sie ist, gilt vor dem Gesetz als Luftfahrzeug und ist wie alle Flugmodelle versicherungspflichtig, sobald sie außerhalb von Gebäuden geflogen wird. Gemäß § 43 Abs. 2 des Luftverkehrsgesetzes sind Halter von Luftfahrzeugen verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Die meisten Drohnen sind nicht über die Privathaftpflichtversicherung versichert, folglich wird eine andere (Halter-) Haftpflichtversicherung oder eine Luftfahrt-Haftpflichtversicherung benötigt. Die Haftung für mögliche Schäden ist nicht an die Deckung einer Versicherung gebunden; sollte diese nicht bestehen oder die Deckung versagen, haften Sie persönlich unbegrenzt.

Neben dem richtigen Versicherungsschutz (und damit dieser auch greift) ist die Einhaltung der notwendigen Genehmigung für die Drohne unerlässlich. Dabei kann je nach Gerät ein Führerschein oder sogar eine Flugerlaubnis benötigt werden.

Des Weiteren sollten Sie sich vor Nutzung der Drohne informieren, wo Sie sie aufsteigen lassen dürfen. Verboten ist beispielsweise das Fliegen über sensiblen Bereichen wie Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, An- und Abflugbereiche von Flugplätzen, über Wohngrundstücken und außerhalb der Sichtweite.

Eine Übersicht der wichtigsten Regelungen der Drohnen-Verordnung finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Wenn Sie also beachten, wo Ihre Drohne fliegen darf, welche Erlaubnis Sie für Ihr Gerät benötigen und den passenden Versicherungsschutz vorweisen können, sind Sie auf der sicheren Seite.